VDI-Pilotprojekt am Luzerner Kantons­spital vergeben

An die Zürcher Filiale von Business IT hat das Luzerner Kantonsspital (LUKS) die Beschaffung und Einführung einer Virtual-Desktop-Infrastruktur (VDI) vergeben, wie der Auftragsvergabe zu entnehmen ist. Zum Preis wurden keine Angaben gemacht. Klar ist aber, dass vorbehaltlich der nötigen Freigabe der Gelder die Lösung laut Ausschreibung zunächst in einem Pilotprojekt evaluiert und dann die Gesamteinführung am LUKS erfolgen soll.
 
Business IT wird in diesem Fall die nächsten fünf Jahre Betrieb, Wartung und Support übernehmen, wobei der Vertrag um maximal drei Jahre verlängert werden kann.

Konkret hat Business IT bei der VDI-Einführung auch die nötigten VMware-Horizon-Lizenzen zu liefern, das Spital im Rahmen des EMM (Enterprise Mobility Management) bei der Ablösung seines bisherigen Mobile-Device-Managements und bei der Durchführung eines Pilotprojekts mit VMware Airwatch zu unterstützen. Ausserdem ist für den externen Zugriff im Bereich PASS (Perimeter Access) gemeinsam mit dem LUKS eine neue Web Application Firewall respektive eine Load-Balanceing-Lösung einzuführen.
 
Atos liefert Hardware
Wie der Ausschreibung zu entnehmen ist, wird als Hardware eine konvergierte Plattform des Herstellers Dell EMC verwendet, der entsprechende Auftrag war Ende 2016 an Atos vergeben worden. Da die Serverplattform komplett mit VMware vSphere virtualisiert ist und entsprechendes Know-how bereits besteht, sind für die VDI- und EMM-Lösung die Produkte von VMware vorgegeben. Ausserdem hat das LUKS für die PASS- und Load-Balancing-Komponente Big-IP vom Hersteller F5 vorgegeben.
 
Mit der neuen VDI-Lösung umfasst die IT-Erneuerung am LUKS neben neuer Hardware bekanntlich auch die Einführung des 66 Millionen Franken teuren Klinikinformationssystem (KIS) von Epic. (vri)