Veritas: "Wir suchen neue Partner"

Sucht Manager und Partner: Veritas Zentaleuropa-Chef Stefan Henke.
Veritas Zentraleuropachef Henke im Gespräch: Der Daten-Spezialist will demnächst ein neues Management für die Schweiz ankündigen.
 
Vor zwei Jahren kaufte die US-Beteiligungsfirma Carlyle-Group Symantec den Storage-Management-Spezialisten Veritas ab. Symantec hatte Veritas vor vielen Jahren übernommen, die gewünschten Synergien aber nie erreicht. Seit zwei Jahren ist Veritas wieder als eigenständige Firma unterwegs.
 
Diese Woche trafen wir West-Europa-Chef Stefan Henke zu einem kurzen Gespräch am Flughafen Zürich. Henke betont, wie sehr Veritas das Produkt-Portfolio ausgeweitet hat. Veritas sei, ganz im Gegensatz zu den rasch wachsenden Backup-Spezialisten Veeam und Rubrik heute der einzige Anbieter, der umfassende Lösungen für Datenmanagement anbiete. Henke: "Unternehmen müssen Daten lokalisieren, analysieren, klassifizieren und minimieren. Und sie müssen dann die Zugriffe auf Daten überwachen. Und das unabhängig davon, ob die Daten sich in Public Clouds, lokalen Speichern oder Private Clouds befinden. Ich sehe keinen anderen Anbieter der Lösungen im ganzen Projektzyklus anbieten kann."
 
Zu Lösungen für Backup und Daten-Management kommen Storage-Lösungen, die Veritas mit dem Slogan "Software-defined-Storage" vermarktet.
 
Er suche aktiv nach neuen, zusätzlichen Partnern, so Henke. Er will sowohl Consultants, die Kunden zu Beginn von Projekten beraten, wie auch Partner, die Projekte dann umsetzen, gewinnen. Veritas vertreibt ausschliesslich indirekt.
 
Nicht nur neue Partner sollen her: Henke sucht auch ein neues Management für die Schweiz. Denn wie man weiss, wechseln sowohl Geschäftsführer Markus Mattmann wie auch Channel-Manager Gerold Eichkorn zu Pure Storage. Unsere Frage, wer der nächste Country Manager von Veritas Schweiz sein werde, wollte Henke nicht beantworten. Die Suche laufe erfolgreich, so der Zweimeter-Mann. (hc)