Abraxas verzeichnet 2016 mehr Umsatz und expandiert

Der Gewinn des IT-Dienstleisters geht erneut zurück.
 
Der Umsatz der Abraxas Gruppe belief sich 2016 auf 113,72 Millionen Franken und ist damit rund 7,25 Millionen Franken höher als im Vorjahr. Das Wachstum sei nicht zuletzt auf Übernahmen zurückzuführen, teilt die Software-Schmiede mit.
 
Mit dem Zukauf der Epsilon Software Assistance und der Infover auf den 1. Januar 2016 sei das Portfolio ausgebaut und die Kundenbasis erweitert worden. Vergangene Woche wurde zudem bekannt, dass Abraxas Informatik und VRSG fusionieren sollen.
 
Der Gewinn von Abraxas lag mit 474'000 Franken leicht tiefer als im Vorjahr, in dem er sich auf 521'000 Franken belief. Dies nachdem der Gewinn 2014 noch 5,17 Millionen Franken betragen hatte.
 
Der Rückgang des Gewinns sei auf hohe Investitionen in die Entwicklung neuer Produkte und Services zurückzuführen. "Die Erneuerung der Fachapplikation Kompass ist abgeschlossen und diejenige von Juris nähert sich dem Ende", lässt sich Abraxas-CEO Reto Gutmann in der Mitteilung zitieren. Deshalb rechne man für 2017, spätestens aber ab 2018, mit zunehmendem Unternehmenserfolg.
 
Das auf Kunden aus dem öffentlichen Bereich spezialisierte IT-Unternehmen gehört zu je 50 Prozent den Kantonen St. Gallen und Zürich. Am Hauptsitz in St. Gallen und in den Niederlassungen in Bellinzona, Bern, Frauenfeld, Morges, Münchenstein, Winterthur und Zürich arbeiten rund 510 Personen. (ts/sda)