IoT: IDC prognostiziert 16,7 Prozent Wachstum dieses Jahr

Um 16,7 Prozent sollen die weltweiten Ausgaben für IoT 2017 steigen, dies prognostiziert IDC. Damit wäre die 800-Milliarden-Dollar-Marke erreicht, so eine Mitteilung.
 
Bei diesen Zahlen rechnet der Marktforscher sowohl Hardware, als auch Software, Services und Connectivity ein. "Die Debatte über IoT verschiebt sich weg von der Anzahl angeschlossener Geräte. Der wahre Wert von IoT zeigt sich erst, wenn die Software und Dienstleistungen zusammen betrachtet werden. Nur dann kann man die Daten erfassen und interpretieren, welche IoT-Endpoints produzieren", sagt Carrie MacGillivray, Vizepräsidentin Internet of Things and Mobility bei IDC.
 
Besonders hoch seien die Investitionen der Maschinen- und der Transportindustrie sowie von Versorgungsunternehmen. 2017 wird das viertgrösste Marktsegment dasjenige der Konsumenten sein. Dieses werde noch dieses Jahr global auf 62 Milliarden Dollar wachsen. Bis 2021 dann sollen Consumer das drittgrösste Segment sein.
 
Konkret die bedeutendsten aktuellen Use Cases im IoT-Bereich sind Wartung und Produktion in der Maschinenindustrie und Fracht-Monitoring, hinzu kommen Smart-Grid-Technologien für Elektrizität, Wasser und Gas. Bis 2021 sollen dann Smart-Home-Ausgaben aufholen.
 
IoT-Services werden immer interessanter
Für Hardware wie Module und Sensoren wird aktuell am meisten ausgegeben. Noch. Denn der Bereich IoT-Services wächst rasch und wird in absehbarer Zeit die Hardware-Ausgaben übersteigen.
 
Der am schnellsten wachsende Bereich ist IoT-Software. Bei horizontalen Software-Lösungen wird für dieses Jahr mit 29 Prozent Wachstum gerechnet, bei Analytics-Software mit 20,5 Prozent.
 
Security-Hardware- und -Software-Hersteller können laut IDC mit einem Wachstum der Investitionen von 15,1 Prozent beziehungsweise 16,6 Prozent rechnen. Damit eröffnen sich auch Chancen für Security Services.
 
Bis 2021 dann, so der Marktforscher IDC, werden die globalen IoT-Ausgaben auf 1,4 Billionen US-Dollar steigen. Der Anteil von Westeuropa am Kuchen soll 274 Milliarden Dollar betragen. Spezifisch in Zentraleuropa sei mit einer Wachstumsrate von 21,2 Prozent zu rechnen und das grösste Segment würde die Maschinenindustrie bleiben. (mag)