Ricoh angelt sich auch die Drucker der Insel Gruppe

Canon und Ricoh hatten sich als die beiden einzigen Anbieter um einen Auftrag für Managed Print Services bei der Insel Gruppe beworben. Wie erst vor wenigen Wochen das Kantonsspital St.Gallen setzen nun auch die sechs Berner Spitäler der Insel Gruppe auf Ricoh. Laut Simap werden die Printingspezialisten bis Ende März 2022 – mit einer fünfjährigen Verlängerungsoption – für 8,72 Millionen Franken die gesamte Druckerinfrastruktur in einem Fulloutsourcing übernehmen. Zu liefern, betreiben und warten sind sämtliche Geräte sowie ein Print Management System (PMS) mit Personal vor Ort, hiess es bereits in der Ausschreibung.
 
Wie man bei Ricoh auf Anfrage festhält, wird sich der Hardware-Anteil (Drucker, Plotter, Laserdrucker, Farbgrafikdrucker, Druckerserver) auf etwa 4,6 Millionen Franken belaufen. Dabei seien rund 1000 Printer und rund 900 Multifunktionsdrucker (MFP) im Einsatz. Hinzu käme Software für rund zwei Millionen Franken, mit der insgesamt rund 10'000 Mitarbeiter adressiert würden. Die zusätzlichen Services seien in zwei Bereiche gegliedert. Zum einen, so Marketing- und Kommunikationschef Rolf Kälin zu inside-channels.ch, handle es sich um MDS (Managed Document Services) die rund 1,1 Millionen Franken ausmachen und auch das Service Delivery Management mit einem fixen Headcount vor Ort umfassen.
 
Der andere Teil umfasse Vollservices für die MFPs und die Drucker: "Hier stellen wir fix vor Ort zwei Servicetechniker und ziehen bei Bedarf aus der Region weitere Field Engineers bei", so Kälin weiter. Er stellt allerdings klar, dass dieser Bereich nicht Bestandteil dieses Zuschlags sei. Neben den insgesamt drei Mitarbeitern, die permanent vor Ort seien, würden "weitere Ressourcen ab unserem Helpdesk direkt aus der Region disponiert", fügt Kälin an. (vri)