IDC sieht starke Nachfrage nach Software-defined WANs

Das Prinzip der Software-defined Netzwerke (SDN) habe die Wide-Area-Netzwerke (WAN) erreicht. Software-defined WANs (SD-WAN) werden in der Netzwerkentwicklung von Unternehmen eine Schlüsselrolle einnehmen, schreibt IDC. Unternehmen würden immer mehr in SD-WANs investieren, um den Anforderungen der digitalen Transformation gerecht zu werden. "SD-WAN hat sich zu einem der heissesten Themen der WAN-Branche entwickelt", so IDC-Manager Jan Hein Bakkers.
 
Hybride Netzwerke seien in den vergangenen Jahren immer häufiger geworden. SD-WANs bauen auf diesen hybriden Netzwerken auf, bieten aber eine Software-basierte "Zentrale", die das Monitoring, die Analyse und die Kontrolle über das Netzwerk ermögliche, so IDC weiter. So können Endnutzer verschiedene Formen der Konnektivität – etwa eine Kombinationen aus Internet, Wlan und Multiprotocol Label Switching (MPLS) – miteinander kombinieren. Als weitere Vorteile werden die Flexibilität, Skalierbarkeit und Kosteneffizienz genannt. Aus Endnutzer-Sicht sei die Adaption von SD-WAN-Technologien nur eine Frage der Zeit.
 
Der Markt der SD-WAN-Anbieter und -Dienstleister sei dynamisch und sowohl etablierte Anbieter als auch Startups mischen mit. Der Marktforscher prognostiziert in der EMEA-Region ein jährliches Umsatzwachstum von 92 Prozent auf 2,1 Milliarden Dollar im Jahr 2021. (kjo)