Schwedische Finanzinvestoren übernehmen Open Systems

Der Zürcher Managed-Security-Service-Provider geht an den Kuoni-Besitzer EQT.
 
Der Mid Market Europe Fund des schwedischen Finanzinvestors EQT übernimmt die Mehrheit am Schweizer Security-Spezialisten Open Systems. Zur Höhe des Investments wird nichts mitgeteilt.
 
"Die bisherigen Gesellschafter bleiben im Unternehmen investiert", so eine Mitteilung. Firmen-Gründer Florian Gutzwiller bleibt im Verwaltungsrat. Ebenfalls an Bord bleiben das Executive-Team von Open Systems inklusive Martin Bosshardt, seit 2002 CEO.
 
Open Systems, 1990 gegründet, zählt heute 150 Mitarbeitende, ist in mehr als 180 Ländern präsent, hat Betriebszentren in Zürich und Sydney und eine Niederlassung in New York.
 
Mit ihren Managed-Security-Lösungen – SD-WAN basierenden Netzwerken, Network-Security-Monitoring sowie Incident Handling und Response – zählt die Firma laut eigenen Aussagen zu den grössten ihrer Art in Europa.
 
Mit der Übernahme durch EQT könne Open Systems sowohl die Produkte weiterentwickeln als auch in Europa und Asien expandieren. "Open Systems bietet uns eine ausgezeichnete Gelegenheit, zum richtigen Zeitpunkt in den Managed Security-Markt zu investieren, der sich durch starkes Wachstum und eine gesteigerte Aufmerksamkeit und Bedeutung auf der Kundenseite auszeichnet", lässt sich Jens Zuber, Director EQT Partners und Investment Advisor von EQT Mid Market Europe zu den Übernahmegründen zitieren.
 
EQT investiert in Europa in Unternehmen mit "starker Marktposition und Wachstumspotenzial aus dem mittleren Marktsegment". Darunter finden sich aktuell nur wenige ICT-Firmen wie beispielsweise ein dänischer Anbieter einer Standardsoftware für die europäische Versicherungsbranche. Bekannt wurde EQT in der Schweiz durch die Übernahme von Kuoni.
 
Die Beteiligungen sollen laut Website im Mid Market Europe-Segment in der Regel zwischen 40 Millionen und 75 Millionen Euro betragen. (mag)