Infoguard zeigt sein neues Cyber Defence Center

Nach dreimonatiger Bauzeit eröffnete Infoguard gestern das neue Cyber Defence Center (CDC) in Baar. Das Security-Unternehmen hat dies zum Anlass gemacht, Gäste durch die neuen Büroräumlichkeiten zu führen. Auf 250 Quadratmetern finden neu bis zu 30 Sicherheitsexperten und Analysten Platz. Die Leistungen umfassen Security Information und Event Management (SIEM), Vulnerability Management, Breach Detection, APT Hunting sowie Cyber Threat Intelligence, Incident Response und Forensik.
 
Mit dem Neubau sei ein weiterer Schritt der Wachstumsstrategie umgesetzt, so Infoguard. Entstanden sei eines der modernsten Cyber Defence Center der Schweiz. Insgesamt beschäftigen die Baarer 80 Mitarbeitende. Kürzlich meldete das Unternehmen mit einem Umsatz von 25 Millionen Franken ein Plus von rund acht Prozent im Vergleich zum vorangegangenen Geschäftsjahr 2015.
 
Man setze gezielt auf Cyber Defence und verstehe sich als eine Art "Feuerwehr und Feuerwache". Man reagiert einerseits – wie die Feuerwehr – wenn ein Alarm ausgelöst wird. Ein Response-Team ist aber unterschiedlich stark ausgelastet, erklärt Matthias Fuchs, Head of Cyber Defence. Deshalb lässt man bei Infoguard "Response" mit "Detection" verschmelzen. Wie eine Feuerwache beobachten die Security-Experten – auch wenn es gerade nicht "brennt" – Netzwerke und suchen nach potentiell schädlichen Dateien oder Programmen.
 
"Wir versuchen unsere Incident-Response-Kapazitäten auf den dauerhaften Betrieb auszuweiten", so Fuchs. Diese "Feuerwache" klappe intern schon relativ gut. Von Vorteil sei nicht nur die gleichmässigere Auslastung der Security-Analysten, sondern auch, dass die Mitarbeiter das Netzwerk besser kennen lernen. Durch die aktive Beobachtung – etwa mit der Suche nach verdächtigen .exe-Dateien – könne ausserdem schneller auf Gefahren reagiert werden. (kjo)