Asus will weg vom Consumer-PC

Der taiwanischen Hersteller Asus sucht Nischen im PC-Markt und verabschiedet sich aus dem traditionellen Geschäft mit Consumer-Desktops. Das will zumindest 'Digitimes' wissen. Als Grund wird im Bericht der bekanntlich rückläufige PC-Markt genannt. Weltweit sei er von 2011 bis 2016 um hundert Millionen Einheiten auf noch 260 Millionen Stück geschrumpft, meint das Portal. Asus habe deshalb entschieden, hochwertigere Desktops für Endverbraucher zu lancieren und damit vor allem den Business-Markt in China und Taiwan zu adressieren, heisst es weiter.
Ansonsten soll mit All-in-Ones und Gamer-PCs getrumpft werden. Denn normale Tower-Desktops liessen sich inzwischen kaum mehr verkaufen, würden sie doch immer öfter von Notebooks und Tablets abgelöst. Mit dem Umdenken reagiere man in Taiwan auf einen regelrechten Absatzeinbruch, heisst es weiter. Sollen doch 2016 nur noch rund eine Million Desktops abgesetzt worden sein, zwei Millionen weniger als noch im Vorjahr. Bei Asus Schweiz ist die Umorientierung zumindest beim Support noch nicht angekommen, dort schüttelt man jedenfalls ungläubig den Kopf. Eine offizielle Stellungnahme war am späten Nachmittag aber nicht mehr zu erhalten. (vri)