IT-Beschaffungs-Konferenz: Neue Ideen gegen Vendor-Lockin und zum BöB

Die Organisatoren der IT-Beschaffungskonferenz haben Programmdetails der Ausgabe 2017 bekanntgegeben. Die Konferenz, die Beschaffungen der öffentlichen Hand thematisiert, trägt den Titel "Zukunft der IT-Beschaffungen".
 
Das suggeriert, dass sich manches ändern könnte. Darunter fällt, so die Mitteilung, die Revision des Beschaffungsgesetzes. Sie soll einen Schwerpunkt bilden. Aber wer worüber spricht und wann ist unklar. Noch. Denn, so hören wir, die Politik, beziehungsweise ein Politiker soll zu Wort kommen. Klar ist erst, dass auf einem Podium Beschaffer und der Edöb mindestens den BöB-Teil "Transparenz versus Geschäftsgeheimnis" diskutieren werden.
 
Wie 2016 auch kommen dieses Jahr Möglichkeiten zur Sprache, wie Vendor-Lockins reduziert werden könnten. Micro-Services und APIs werden in Bern ebenso thematisiert wie juristische Aspekte und Sourcing-Fragen. Und hartnäckig wird von den Organisatoren versucht, das Thema agile Beschaffungen voranzutreiben. Diese hat es bei der öffentlichen Hand wesentlich schwerer als in der Privatwirtschaft.
 
Organisiert wird die IT-Beschaffungskonferenz wiederum durch das 2016er Konferenz-Team: Die Forschungsstelle Digitale Nachhaltigkeit des Instituts für Wirtschaftsinformatik der Universität Bern, das Informatiksteuerungsorgan des Bundes ISB, die Schweizerische Informatikkonferenz SIK sowie die Verbände SwissICT und CH Open.
 
Das BBL, das im Programmkomitee letztes Jahr plötzlich fehlte, ist dieses Jahr wieder dabei und es findet auch ein Vortrag eines BBL-Vertreters statt.
 
Ganz neu stehen 2017 "After-Hour Sessions" auf der Programmliste. In einer kann man seine Verhandlungskompetenz messen.
 
Details wie Daten, Programm und Preise finden sich hier. (mag)