Microsoft stellt Datenbank-Lösung Azure Cosmos DB vor

Microsoft Azure Cosmos DB (--https://docs.microsoft.com/en-us/azure/cosmos-db/introduction--Bild: Microsoft)
Im Rahmen der hauseigenen Entwicklerkonferenz Build hat Microsoft die Datenbank-Lösung Azure Cosmos DB vorgestellt. Dabei handle es sich um eine Lösung, "die noch viele Jahrzehnte Bestand haben soll", wie Microsoft-Manager Dharma Shukla gegenüber 'Tech Crunch' sagt. Sie biete eine "optimale Skalierung" und eigne sich besonders für rechenintensive Anwendungen und hochperformante Cloud-Dienste.
 
Besonders für Oracle könnte das neue Microsoft-Angebot ein ernst zu nehmender Konkurrent sein. Wenn Kunden sich von der private in die public Cloud bewegen, sind sie am ehesten bereit, einen neuen Anbieter in Betracht zu ziehen. "Diese grossen Kämpfe werden während Übergängen gewonnen und verloren", so ein Analyst von Moor Insights & Strategy zum 'Wall Street Journal'.
 
Cosmos DB unterstützt laut Microsoft verschiedene Datentypen und bietet eine Reihe von Schnittstellen. Die APIs erlauben es, auf Daten von MongoDB, Azure Tables oder Gremlin zuzugreifen. In den Service Level Agreements (SLA) bietet Microsoft hohe Garantien nicht nur für Uptime sondern auch für Durchsatz, Konsistenz und Latenz, wie 'Tech Crunch' weiter schreibt.
 
Die neue Azure-Lösung baut auf DocumentDB auf. Cosmos DB werde zudem schon seit längerem bei den Redmondern intern eingesetzt und ist ab sofort in 34-Azure-Regionen generell verfügbar. Bestehende Document-DB-Kunden – und deren Daten – werden automatisch und ohne Migrationskosten Cosmos-DB-Nutzer. (kjo)