BSI wächst dank Indigo-Update und geht ins Ausland

Das Badener Unternehmen BSI (Business Systems Integration) hat im letzten Jahr den Umsatz um 13 Prozent verbessert. Es scheine, als hätten die Kunden auf das Indigo-Release gewartet, begründet der CRM-Spezialist das Wachstum von 41,6 Millionen Franken im Vorjahr auf 47 Millionen Franken im Geschäftsjahr, das am 30. April endete.
 
Man habe mit der Software nicht nur die bestehenden Kunden überzeugen, sondern auch mehr als 80 Prozent der Ausschreibungen gewinnen können. 20 neue Mitarbeiter und allein 17 Neukunden wie Versicherungen, Retailer, Finanzinstitute, Krankenkassen, Telekommunikations- und Pharma-Firmen hätten zum guten Ergebnis beigetragen. Zum Gewinn wurden von der Software-Schmiede keine Angaben gemacht.
 
BSI, die das 20. Geschäftsjahr feiert, und an der 180 von aktuell 252 Mitarbeitern beteiligt sind, will mehr. Man verspricht auch im kommenden Geschäftsjahr ein zweistelliges Wachstum.
 
Baldiger Markteintritt in Österreich
Beitragen soll dazu auch der Markteintritt in Österreich, wo noch in diesem Jahr erste Projekte starten werden, heisst es weiter. Zudem soll im Januar 2018 das nächste grosse Release namens Ocean vorliegen. Es soll auf einer neuartigen Digitalisierungsplattform CRM, Automation und Analytics vereinen.
 
An welchen Themen derzeit gearbeitet wird, sagt BSI auch: Geprüft würde derzeit die Verbindung von CRM mit Blockchain, IoT und Virtual Reality. Erste Erkenntnisse teste man bereits im Banken- und Versicherungsumfeld.
 
Schliesslich weist der Software-Entwickler noch darauf hin, dass man Absolventen und Studenten von Technischen Hochschulen, Fachhochschulen und Universitäten sucht, die als Praktikanten oder Werkstudenten in Deutschland, der Schweiz und Österreich einen Einstieg ins Berufsleben planen. (vri)