Riverbeds Umbau der Partnerlandschaft trifft die Schweiz nicht

Kein Partnerabbbau in der Schweiz, sagt Nick Parisi.
Bekanntlich stöhnt der amerikanische Netzwerkkomponenten-Hersteller Riverbed schon länger unter seinen zu vielen Partnern. 1063 Partner für das 200-Millionen-Dollar-Business in Europa seien schlicht zu viel, hiess es erst kürzlich wieder. Da heute etwa 80 Prozent des Geschäfts mit rund 100 Partnern weltweit gemacht werde, soll die Partnerlandschaft ausgedünnt werden.
 
Die Folgen für die Schweiz hat nun der DACH-Channel-Chef Nick Parisi für inside-channels.ch erklärt. Kurz zusammengefasst sagte er, "die Schweiz ist nicht betroffen". Ausführlicher erklärt er, dass derzeit der Konzern zwar die gesamte Partnerlandschaft screene und überprüfe, doch die Schweiz sei jetzt schon schlank aufgestellt. Man arbeite in der Regel mit langjährigen Partner zusammen.

Vielmehr gehe es hierzulande um einen Ausbau, der über den bisher hauptsächlich adressierten Infrastrukturbereich hinausgehe und insbesondere den Cloud-Sektor stärke, so Parisi weiter. Konkret strebe man für die drei Sprachregionen einen Mix aus globalen und nationalen Providern als Partner an, die sich nicht gegenseitig konkurrenzieren, sagt er weiter.
 
Namen von Partnern oder ihre Anzahl in der Schweiz will der Channel-Spezialist allerdings genauso wenig nennen, wie Angaben zur hiesigen Riverbed in Sachen Mitarbeiter oder Umsatz und Gewinn. "Wir können ein gesundes Wachstum ausweisen", mehr ist Parisi nicht zu entlocken. (vri)