Schweizer Druckermarkt bricht ein

Der europäische Druckermarkt entwickelt sich national sehr unterschiedlich. Dies zeigt sich in einer Studie von Context.
 
Laut dem IT-Marktforscher brach der Markt in der Schweiz im ersten Quartal 2017 völlig ein: minus 12,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Ähnlich leiden muss aktuell Österreich mit einem Rückgang von 7,9 Prozent, während es bei unseren französischen Nachbarn "nur" minus 1,6 Prozent waren.
 
Bei weiteren Nachbarn zog der Druckermarkt hingegen an: so in Italien (plus 3,1 Prozent) und in Deutschland (plus 2,7 Prozent). Speziell in Spanien und Portugal reiben sich die Händler die Hände, plus 25,3 Prozent beziehungsweise plus 20,6 Prozent.
 
Die Aussage der Studie, der europäische Markt sei im Q1 um zwei Prozent im Jahresvergleich gewachsen, ist angesichts der unterschiedlichen Märkte nicht sehr nützlich.
 
Auf Gerätetypen bezogen ist das Bild auch heterogen. Während die Absätze von Inkjet- und Laser-Multifunktions-Druckern mit fünf Prozent, beziehungsweise sechs Prozent anzogen, verloren herkömmliche Modelle an Attraktivität. Minus sieben Prozent bei Laser-Druckern und minus 21 Prozent bei Inkjet-Druckern.
 
Laut Context ist in Europa bei den Herstellern HP nach wie vor Marktführer mit 47 Prozent Marktanteil. Dies vor Epson mit 18 Prozent und Canon mit 15 Prozent. Schweizer Hersteller-Marktzahlen meldet der Forscher keine in der Mitteilung. (mag)