UBS-Twint geht live – und sorgt für Verwirrung (Update)

Wie angekündigt wurde heute die UBS-Applikation für Twint live geschaltet und ersetzt ab sofort UBS-Paymit. So richtig live sei der Bezahldienst nicht schreibt der 'Blick': Mit der neuen App seien keine Transaktionen – die Boulevardzeitung nennt einen selber durchgeführten Test via Handynummer – möglich und die alten Paymit-QR-Codes würden auch nicht funktionieren.
 
Auf Anfrage von inside-it.ch sagt die UBS allerdings, dass die App einwandfrei funktioniere und keine Probleme bekannt seien. Twint selber hat auch keine Kenntnis von Problemen, teilt das Unternehmen telefonisch mit. Man weist aber darauf hin, dass die alten Paymit-QR-Codes mit der neuen Twint-App nicht gescannt werden können. Man habe die Händler mit Paymit-Verträgen auf die bevorstehende Änderung aufmerksam gemacht. Diese hätten einen neuen Vertrag mit Twint schliessen und die Codes austauschen müssen. Das ist offensichtlich in der 'Blick'-Kantine, wo der Test durchgeführt wurde, nicht der Fall gewesen.
 
Auch Six, die die QR-Codes herausgibt, bestätigt auf Anfrage, dass man die Händler auf die Umstellung aufmerksam gemacht habe. Der alte Paymit-Code laufe zwar noch mit der Paymit-App von Six, würde aber mit der Umstellung der UBS-App nicht mehr funktionieren.
 
Mittlerweile hat '20 Minuten' die Kantinen-Meldung von 'Blick' übernommen, die sich bei näherer Betrachtung als Falschmeldung oder zumindest als sehr ungenau herausstellt. (ts)
 
Update: Der 'Blick' hat seine Meldung inzwischen relativiert und präzisiert.
 
Update2: Gegenüber der Nachrichtenagentur 'sda' sagte UBS-Sprecher Markus Germann, dass es gegen Mittag während zweier Stunden zu Login-Schwierigkeiten gekommen sei. Die Probleme seien auf Grund einer Überlastung aufgetreten, hätten aber gelöst werden können. Dies sei zum Zeitpunkt des Telefonats mit inside-it.ch noch nicht bekannt gewesen, erklärte Germann auf Nachfrage.