Cyberlink nutzt neu Corero zur DDoS-Abwehr

Die vor wenigen Monaten erst vom britischen Magazin 'Technology, Media, Telecoms' (TMT) in der Kategorie "Best IT Managed Service Provider - Switzerland" ausgezeichnete Cyberlink hat sich beim Schutz vor DDoS-Angriffen für die Lösung von Corero Network Security entschieden. Wie der Internet Service Provider (ISP) mitteilt, hat die sich verändernde DDoS-Landschaft dazu geführt, dass man in der Sache von Firmen und privaten Kunden verstärkt in die Pflicht genommen werde. Um den DDoS-Schutz zu verbessern habe man zwar zunächst einen Cloud-basierten Dienst evaluiert. Allerdings habe sich sehr schnell gezeigt, dass dies keine gesamtumfängliche Lösung für einen ISP sein konnte.
 
Deshalb habe man einen Service gewählt, der die komplette Infrastruktur schützt, wobei die Cloud "lediglich eine Ergänzung" sein sollte. Darum habe man sich als Alternative zu Scrubbing-Centern für die In-Line-Lösungen von Corero entschieden, die in Echtzeit vor DDoS-Angriffen schützen. Man könne diese Technologie an geeigneten sogenannten Peering- oder Transit-Points installieren und skalieren, schreibt Cyberlink. Die Systeme von Corero würden automatisiert arbeiten und auf einen DDoS-Angriff in dem Moment reagieren, in dem er stattfindet. Das geschehe bei extrem hoher Verfügbarkeit und ohne die vom ISP angebotenen Basisdienste punkto Latenz oder Bandbreite zu beeinträchtigen. (vri)