Nächste Entlassungswelle trifft IBMs US-Verkauf

Glaubt man Presseberichten und diversen Blogeinträgen, hat es diesmal den Verkauf und Software-Vertrieb von IBM in den USA getroffen. So berichtet 'The Register', IBM lege diesmal schlicht unter dem Stichwort "Resource Action" in ganz Nordamerika die Axt an. Im Hintergrund soll es darum gehen, teure ältere Mitarbeiter durch junge Mitarbeiter zu ersetzen.
 
Die Aktion kommt nur wenige Woche nach dem IBM in den USA begonnen hat, das Arbeiten im Home Office zu untersagen. Auch hier wurde schon eine neue Methode des Stellenabbaus vermutet. Jedenfalls häufen sich inzwischen in der Facebook-Seite Watching IBM resignierte und gehässige Kommentare.
 
Dokumentiert ist das teilweise krasse Vorgehen auch auf 'Wral Techwire'. Laut diesem Bericht hat IBM inzwischen bestätigt, dass Stellen gestrichen würden. Man biete den Betroffenen aber andere Arbeitsplätze im Unternehmen an, heisst es. Immerhin seien 5000 Stellen in den USA offen. Ausserdem bestünden Umschulungsangebote, die von IBM bezahlt würden.
 
Stellenabbau ist bei IBM kein neues Phänomen und hat immer wieder für Aufruhr gesorgt. Im Hintergrund geht es um den Umbau des Konzerns, der schon lange unter schrumpfenden Umsätzen zu leiden hat. IBM will weg von den traditionellen Hardware- und Software-Services und legt den Fokus verstärkt auf Watson-Supercomputing-Services, Analytics und andere Bereiche wie das Cloud-Business. (vri)