Kein Support für alte Windows-Versionen auf neuen PCs

Microsoft unterstützt ältere Versionen des Windows-Betriebssystems vollständig bis ans Ende des Extended Supports, hiess es vergangenen Sommer. Dies bedeutet Seucrity-Patches für Windows 7 bis 2020 und für Windows 8.1 bis 2023. Doch gilt das nur, wenn die Windows-Versionen auf älterer Hardware laufen.
 
Nach dem Security-Update von vergangener Woche tauchten Meldungen von Nutzern auf, dass ihre Hardware nicht mehr unterstützt wird. "Ihr PC verwendet einen unter dieser Windows-Version nicht unterstützten Prozessor", so die Fehlermeldung. Das Problem taucht auf PCs auf, die mit den Intel-Prozessoren der siebten Generation ("Kaby Lake") oder AMD Ryzen Chips ("Bristol Ridge") ausgestattet sind, wie 'ZDnet' schreibt. Die Kaby-Lake-Hardware ist seit Ende 2016 auf dem Markt und die neuste AMD-CPU-Generation wird gerade eben ausgerollt.
 
Anfang 2016 hat Microsoft mitgeteilt, Windows 7 und 8.1 auf PCs mit Intels Skylake-Prozessoren nur noch bis Mitte 2017 vollumfänglich mit Updates zu versorgen. Wenige Monate darauf schob Microsoft diese Support-Einschränkung ein Jahr nach hinten. Wichtige Sicherheitsupdates soll es ausserdem bis zum Ende der Extended-Support-Periode geben.
 
Für die neuste Chip-Generation gilt dies jedoch nicht. Windows 10 wird laut einem Support-Dokument von Microsoft als einzige Windows-Version für die Prozessorgenerationen Intel Kaby Lake, AMD Brisol Ridge und Qualcomm 8996 unterstützt. Geräte unter Windows 7 oder 8.1 können mit einem Prozessor der siebten Generation oder neuer möglicherweise nicht mehr Updates suchen oder herunterladen, heisst es weiter. Als Lösung schlägt Microsoft vor, ein Upgrade auf Windows 10 durchzuführen. (kjo)