Lenovo schrumpft, aber nicht im PC-Geschäft

Der chinesische PC-Hersteller Lenovo schliesst sein drittes Geschäftsquartal, das im Dezember 2016 endete, mit einem Umsatzminus von sechs Prozent ab. Die Einnahmen beliefen sich auf 12,2 Milliarden US-Dollar. Der Nettogewinn sank im Jahresvergleich um 67 Prozent auf unter 100 Millionen Dollar.
 
In der EMEA-Region erwirtschaftet der Konzern mit 3,4 Milliarden Dollar rund einen Drittel des Umsatzes. Daraus resultierte ein Vorsteuerverlust von etwas über 100 Millionen Dollar.
 
In allen drei Kernbereichen – Data Center, Mobilgeräte und PCs – sei das Marktumfeld schwierig, schreibt Lenovo in einer Mitteilung. Lenovo ist noch der weltweit grösste PC-Hersteller, liefert sich aber ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit HP. Der Umsatz der Lenovo PC-Sparte stieg im Jahresvergleich um zwei Prozent und entwickelte sich damit besser als der Gesamtmarkt.
 
In der Mobile Business Group sank der Umsatz hingegen um 23 Prozent und auch die Data Center Group verbuchte einen Rückgang von 20 Prozent. Wie Lenovo weiter schreibt, führe man derzeit Massnahmen durch, um der RZ-Gruppe zu Wachstum zu verhelfen. Dazu gehöre ein Ausbau der Sales-Teams und Investitionen in den Channel. (kjo)