UPC steigert Umsatz in der Schweiz

Das Telecomunternehmen UPC hat seinen Umsatz in der Schweiz im vierten Quartal 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 1,8 Prozent auf 344 Millionen Franken gesteigert. Erstmals seit längerem konnte UPC unter dem Strich wieder mehr TV-Kunden gewinnen.
 
Die Zahl der TV-Abonnements legte im vierten Quartal gegenüber dem dritten Quartal um 7000 zu, wie UPC am Donnerstag mitteilte. Mit dem Plus an Abos im Schlussquartal konnte UPC allerdings die Kundenverluste in diesem umkämpften Markt innerhalb des Jahres nicht wettmachen. Insgesamt zählte UPC Ende 2016 1,25 Millionen TV-Abos. Vor einem Jahr waren es 1,28 Millionen gewesen.
 
Grösster Wachstumstreiber für das Telecomunternehmen, das zum Medienkonzern Liberty Global gehört, bleibt weiterhin die Telefonie – bislang noch die kleinste Sparte. Die Zahl der Telefon-Abos legte zwischen Oktober und Dezember um 26'000 zu.
 
Der Anteil des B2B-Bereichs am Gesamtumsatz betrug in diesem Zeitraum 11 Prozent. Das Unternehmen kündigt an, ein Mobile-Angebot für B2B-Kunden zu lancieren.
 
Insgesamt beträgt der Zuwachs bei UPC mit Telefonie-, Internet-, und TV-Abos zusammen 38'000 Abonnements. Allerdings beinhalten die Veränderungen auch Anpassungen wie Definitionsänderungen und Zukäufe, wie es in der Mitteilung heisst. (sda / mag)