Steigende Zahl von arbeitslosen Informatikern

In der Schweiz waren 2016 im Durchschnitt rund 150'000 Menschen arbeitslos. Die Quote stieg gegenüber 2015 um 0,1 Prozentpunkte auf 3,3 Prozent an, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft Seco mitteilte.
 
Das Seco registrierte im Dezember 2509 Arbeitslose im Wirtschaftszweig Informatik. Dies bedeutet einen Anstieg im Vergleich zum Dezember 2015 um 4,8 Prozent.
 
Betrachtet man die Zahlen gegliedert nach Berufsgruppen, so ist die Zahl registrierter arbeitsloser Informatiker in den Vergleichsmonaten um 1,6 Prozent gestiegen, das würde eine Quote von 3,0 Prozent in der Berufsgruppe bedeuten. Laut Seco zeigt diese Aufschlüsselung "leicht überschätzte Arbeitslosenquoten".
 
Die detaillierten Zahlen sind beim Seco verfügbar.
 
Ein relevanter Teil der arbeitslosen Informatiker gilt als langzeitarbeitslos: 18,9 Prozent von ihnen fallen in diese Kategorie, das ist ein Plus von 10,9 Prozent im Vergleich der Monate Dezember 2015 und 2016. Das sind überdurchschnittliche Quoten: im Dezember 2016 fielen über alle Branchen hinweg nur 15,9 Prozent in diese Kategorie. "Langzeitarbeitslos" sind laut Definition alle, die seit über einem Jahr arbeitslos sind.
 
Zürich: Plus 11,2 Prozent
Im Kanton Zürich stieg die Arbeitslosigkeit 2016 insgesamt und lag bei durchschnittlich 3,7 Prozent. Die stärksten Zunahmen verzeichneten der Detailhandel, die freiberuflichen, technischen und wissenschaftlichen Dienstleistungen, die Banken sowie die Informatik, meldet das Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons.
 
Die Arbeitslosenzahl stieg im letzten Dezember in der Informatik 2016 um 11,2 Prozent im Vergleich zum Dezember 2015. (mag)