Apple-Akku-Problem: Marketingchef schaltet sich ein

Bereits Anfang letzten Monat gab es Beschwerden über die Akkus der MacBook Pros und auch die Tests von verschiedenen Tech-Zeitschriften ergaben drastisch variierende Akku-Laufzeiten. Nun hat Apple das Thema zur Chefsache erklärt, wie 'Heise' aufgefallen ist. Der Marketing-Chef von Apple, Phil Schiller, hat mehrere Kunden auf Twitter angeschrieben und ihnen Hilfe angeboten. Einer dieser User schrieb zuvor, dass nach nur 90 Minuten Betrieb bereits 60 Prozent des Akkus verbraucht worden seien.
 
Schiller hatte zudem auf Twitter angekündigt, dass man mit der US-Konsumentenschutzorganisation Consumer Report zusammenarbeite, um die unterschiedlichen Ergebnisse zu verstehen. Diese empfiehlt die MacBook-Pro-Geräte aufgrund der stark variierenden Testergebnisse nicht zum Kauf. Apple selbst, so Schiller, könne die Ergebnisse in den eigenen Tests nicht nachvollziehen.
 
Schiller verwies auf Twitter ausserdem auf ein aktualisiertes Support-Dokument. Darin heisst es, dass die Ersteinrichtung bedeutend mehr Strom braucht als die spätere Nutzung. Die Einrichtung von E-Mail und Fotos, das Herunterladen der Dateien von der iCloud sowie das Indexieren der Dateien für die Spotlight-Suche brauche viel Energie. Weiter enthält es Tipps für die Optimierung der Batterielaufzeit. (kjo)