Microsoft feiert Erfolg mit der Surface-Linie

Microsoft Surface Hub. Bild: Microsoft
Enttäuschung über neue Apple-Notebooks treibt Kunden zu Microsoft - sagt Microsoft.
 
Die Nachfrage nach Microsofts eindrücklichem Wandbildschirm-Videokonferenz-System Surface Hub habe die Erwartungen weit übertroffen, schreibt Microsoft-Mann Brian Hall in einem Blogeintrag. Der Marketing-Mann bejubelt darin die Erfolge, die der Konzern mit der Surface-Hardware erzielt habe. So habe der Konzern die beste Vorweihnachts-Saison aller Zeiten mit Surface Book, dem All-in-One-PC Surface Studio und mit Surface Hub.
 
Besonders das Wandtafel-grosse Videokonferenz-System Surface Hub verkaufe sich viel besser als erwartet, schreibt Hall. Man habe das in der Tat faszinierende System in den ersten neun Monaten an über 2000 Kunden in 24 Märkten ausgeliefert. Die durchschnittliche Dealgrösse habe 50 Stück betragen und die grösste Bestellung von über 1500 Stück sei von einem Autohersteller gekommen. Nun habe Microsoft die Produktion von Surface Hub erhöht und mehr VARs (Value added Reseller) für das Produkt angeheuert.
 
Try-and-Buy und neue Funktionen
Zudem werde Microsoft Surface Hub für 30 Tage zum Ausprobieren anbieten ("Try-and-Buy"). Das Programm soll noch diesen Winter in den USA und Europa für Kunden, die eine grosse Zahl von Surface Hub möchten, ausgerollt werden.
 
Microsoft will das Kommunikations- und Kollaborations-System demnächst auch verbessern. So wird man mit dem Stift in Office-Dokumente schreiben können – auch simultan mit Touch-Funktionen. Inhalte der "Schreibtafel" können auf OneDrive gespeichert und von dort zurückeholt werden.
 
Surface Book mit Performance Base im Januar 2017 auf dem Schweizer Markt
Surface Book mit Performance Base ist eine aufgemotzte Version von Microsofts Hybrid-Notebooks. Der Redmonder Hersteller hat das Gerät nun in Australien auf den Markt gebracht, schreibt Hall. Früh im ersten Quartal 2017, also wohl im Januar, wird Surface Book with Performance Base auch in der Schweiz auf den Markt kommen.
 
In den USA bietet Microsoft ein Trade-In-Programm für MacBook-User an. Dieses laufe gut, schreibt Hall. Dazu komme die Enttäuschung über die neu angekündigten Notebooks von Apple.
 
Verkaufszahlen, die seine Behauptungen untermauern würden, nennt der Marketing-Mann nicht. (hc)