Cisco zieht der Intercloud den Stecker

2014 kündigte Cisco mit den "Cisco Intercloud Services" (CIS) ein Infrastructure- und Platform-as-a-Service-Angebot an. Die Intercloud soll eine verteilte Netzwerk- und Security-Architektur aufweisen und in einer Vielzahl von Rechenzentren weltweit gehostet werden, so die Ankündigung vor zwei Jahren. Ein Jahr später meldete Netcloud als erster Schweizer Cisco-Partner die nötigen Spezialisierungen abgeschlossen zu haben und den Intercloud-Service auch hierzulande anzubieten. Wie 'The Register' heute schreibt, soll der Intercloud im März 2017 bereits wieder der Stecker gezogen werden.
 
Das britische Branchenmagazin bezieht sich auf eine interne E-Mail von Ciscos Leiter der Cloud Platform and Services, Kip Compton. "Wir unternehmen hiermit einen wichtigen Schritt, um Ciscos Ressourcen besser zu nutzen und die Cloud-Strategie besser auszuführen", zitiert 'The Register' aus der E-Mail. "Am 31. März 2017 wird die CIS-Hosting-Plattform stillgelegt und die Kunden auf andere Plattformen migriert."
 
Kunden werden dem Bericht zufolge noch diese Woche von Cisco informiert. Die Verfügbarkeit und Performance soll solange sichergestellt werden, bis auch der letzte Kunde erfolgreich migriert sei. (kjo)