AppSense an Landesk verkauft

Der amerikanische Softwarehersteller Landesk hat nach eigenen Angaben soeben eine "verbindliche Vereinbarung zur Übernahme von AppSense" unterschrieben. Mit dem Spezialisten für User-Virtualisierung werde man sein UEM-Portfolio (User Environment Management) erweitern, mit dem sich Endgeräte umfassend absichern lassen, heisst es in einer Mitteilung. Zum Verkaufspreis wurden keine Angaben gemacht. Ziel der Akquisition sei es, erweiterte Möglichkeiten zur Einbindung physischer und virtueller Geräte bereitzustellen, die den Einsatz separater Werkzeuge und Prozesse überflüssig machen sollen.
 
Das UEM von AppSense erlaube physische, virtuelle oder über eine Cloud bereitgestellte Arbeitsumgebungen einfach zu überwachen und übergreifend zu schützen, teilt Landesk weiter mit. Mit dem Zukauf baue man sein Know-how in Sachen Virtualisierung aus und erweitere die eigenen operativen Sicherheitsfunktionen. Damit würde das bisher angebotene Endpoint-Management noch umfassender und man könne mit der Technologie von AppSense einen verbesserten Endpoint-Security-Ansatz gerade auch zum Schutz vor aktuellen Bedrohungen fahren, so Landesk. Laut der Mitteilung könne man nach dem Zusammenschluss den Kunden eine Endpoint-Management-Strategie aus einer Hand anbieten. (vri)