Youngculture startet nach Management Buyout neu durch

Aus dem Software-Hersteller, App-Spezialisten und Systemintegrator Youngculture sind in zwei Management Buyouts die NSM Engineering AG in Wallisellen und die Appculture AG in Glattbrugg entstanden.
 
Hinter der schlichten Umzugsmeldung und Information zur Umfirmierung des Zürcher Softwareherstellers und Web-Spezialisten Youngculture steht ein tragisches Ereignis. Wie das Unternehmen gegenüber inside-channels.ch ausführte, seien "als Folge des viel zu frühen, krankheitsbedingten Hinschieds von Marco Zoppi, dem CEO und Hauptaktionär der Youngculture AG," zwei unabhängige Firmen entstanden. Zoppi hatte das Unternehmen mit fast 200 Mitarbeitern in den letzten Jahren nahezu unbemerkt in der Liga der mittelgrossen "local heroes" der Schweizer Softwareszene etabliert.
 
Nun sind im Zuge von zwei Management Buyouts die NSM Engineering AG mit Sitz in Wallisellen und die Appculture AG in Glattbrugg entstanden. Die Aktien der NSM Engineering befinden sich zu 100 Prozent im Besitz des Management-Teams mit dem CEO Marco Eberhardt, CMO Oliver Marjanovic, COO Nebojsa Jovic und CFO Margrit Lüönd. Das Unternehmen mit seinen Software-Architekten, Engineers und Projektleitern betreibt eigene Nearshore-Entwicklungszentren im serbischen Belgrad und Nis sowie in Iasi in Rumänien, wo entsprechende Tochtergesellschaften bestehen. Zum Kundenportfolio gehören unter anderem prominente Namen aus dem Schweizer E-Banking, der Aviation- oder Telekom-Branche. Derzeit beschäftigt die Gruppe 159 Mitarbeiter.
 
Zudem ist seit Anfang November die Appculture AG aktiv, in die der bisherigen Geschäftsbereich "Youngculture Mobile" von der Youngculture AG eingeflossen ist. Auch hier sind 100 Prozent der Aktien im Besitz des neuen Managements mit Daniel Estermann als CEO, André Horstmann (Head of Engineering & Interaction Design), Daniela Capaul-Zoppi (Head of Marketing & Business Development), Yves Bannwart (Head of Innovation & Technology) und Uros Krkic als COO, der zudem als CEO Appculture in Serbien führt. Sie ist ebenfalls zu 100 Prozent im Besitz von Appculture. Das neue Unternehmen präsentiert sich als Fullservice-Anbieter für Smartphone-, Tablet-, Wearable- und TV- und Desktop- Applikationen und hat bekanntlich schon diverse Apps unter anderem für das EWZ, Quickline oder auch Ex Libris, Denner und Globus aus der Migros Gruppe entwickelt. Beschäftigt werden derzeit am Schweizer Standort Glattbrugg fünf und in Serbien zehn Mitarbeiter. (vri)