Ergon trotzt dem starken Franken

Der Softwarehersteller leidet unter der Aufhebung des Euro-Mindestkurses, lässt sich davon aber nicht aus der Bahn werfen.
 
Der starke Franken hat im ersten Halbjahr zahlreiche Schweizer KMU unter Druck gesetzt. Nicht zuletzt exportorientierte Softwarehersteller verlieren aufgrund des schwachen Euros wertvollen Umsatz im Ausland. Auch die Zürcher Softwareschmiede Ergon leidet: Unter anderem wurde ein Kundenprojekt aufgrund des starken Frankens gestoppt, in einem anderen steht aus dem gleichen Grund weniger Budget zur Verfügung.
 
Der Betriebsumsatz stieg im Vergleich zum ersten Halbjahr 2014 dennoch um 1,3 Millionen auf 20,4 Millionen Franken. Ergon erwirtschaftet 6 Prozent des Umsatzes in Euro. CEO Patrick Burkhalter gibt sich für das zweite Halbjahr trotz allem zuversichtlich. "Die Auftragslage ist gut und es stehen interessante Aufträge an." Das Unternehmen schuf ausserdem in den ersten sechs Monaten 18 Stellen. Ergon zählt somit 235 Beschäftigte, davon 24 Praktikanten und 7 Lernende. (mim)
 
(Interessenbindung: Ergon ist Technologie-Partner unseres Verlags.)