Connectis wird verkauft

Aurelius verkauft Connectis und Softix für knapp 50 Millionen Franken an französische SPIE-Gruppe.
 
Der Münchner Industriekonzern Aurelius trennt sich von seiner Schweizer Tochter Connectis. Der Systemintegrator und seine kleine Schwestergesellschaft Softix gehen an die französische SPIE-Gruppe. Dabei handelt es sich um einen europäischen Multi-Service-Dienstleister in den Bereichen Elektro und Informationstechnik, Mechanik und Gebäudetechnik. Mit 37'000 Angestellten weltweit erzielte SPIE letztes Jahr einen Umsatz von 4,6 Milliarden Euro. Im ICT-Bereich war SPIE bislang aber nur in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden vertreten.
 
Mit dem Kauf von Connectis erhalte man den strategischen Zugang zu einem "lukrativen und hochinteressanten Markt", heisst es in einer Mitteilung. SPIE ist ebenso wie Connectis ein Mitglied der Getronics Workspace Alliance. Der Kaufpreis entspricht einem Firmenwert von 48 Millionen Franken.
 
Connectis war 2008 von Sunrise an Aurelius verkauft worden. Seitdem ist Connectis kontinuierlich gewachsen und sieht sich heute als klare Nummer zwei auf dem Schweizer Markt. Heute beschäftigt Connectis 370 Personen. Letztes Jahr erzielte Connectis unter der Leitung von Matthias Täubl Umsätze in Höhe von 132,4 Millionen Franken bei einer operativen normalisierten EBITDA-Marge von 5,7 Prozent. Zuletzt holte das Unternehmen den grössten Auftrag der Firmengeschichte. (mim)