Nach einem schmackhaften Frühstück fuhren wir, das sind rund 22 Schweizer ISV-Partner sowie vier Microsoft-Vertreter und die inside-channels.ch-Journalistin, zu einem Windows-Azure- Briefing ins EMEA Operations Center Microsoft (EOC). Olaf Feldkamp, André Roth und Michael Epprecht von Microsoft Schweiz informierten ausführlich über die Funktionsweise der Microsoft Cloud-Computing-Plattform Azure und der dazugehörigen Dienste wie SQL Azure oder AppFabric. Das Ziel sei, von Infrastructure-as-a-Service (Iaas) auf Platform-as-a-Service (Paas) zu mutieren. "Iaas ist ein Auslaufmodel", sagte Michael Epprecht in einer Präsentation. Die Lebensdauer von Iaas ist demnach schon fast wieder abgelaufen, auch wenn Microsoft diesen Service erst Anfang Jahr ins Sortiment aufgenommen hat.
Mehrheitlich waren die Reaktionen der Schweizer Partner, die das RZ besuchten, positiv: "Wir arbeiten bereits mit Azure und vor allem für unsere KMU ist das Angebot interessant, aber auch immer mehr grosse Firmen wollen mehr wissen über die Plattform", so ein Vertreter eines Schweizer Software- und Beratungsunternehmens. Ein internationaler Anbieter für Compensation-Management sagte: "Wir sind daran unsere Kunden von Azure zu überzeugen, auch wenn momentan die Resonanz noch relativ klein ist, da wir mit sensiblen Vermögensdaten arbeiten." Ein IT-Dienstleister aus der Ostschweiz ergänzte die Diskussion in einem Dubliner Restaurant und sagte, dass Azure für seine Kunden schon seit einem Jahr eine Option ist und sie bereits Daten im Dubliner RZ lagern. Skeptischer zeigte sich lediglich ein IT-Dienstleister aus der Innerschweiz: "Wir arbeiten bereits mit anderen Cloud-Computing-Plattformen, für mich steht das Networking im Vordergrund".
