Die ICT-Branche in der Schweiz wächst - wenn auch nicht mehr so rasant wie ein Jahr zuvor.
Die weltweite Wirtschaftslage ist zurzeit nicht rosig. Trotzdem konnte die ICT-Branche in der Schweiz um sechs Prozent auf rund 56 Milliarden Franken Umsatz wachsen. Das besagt die jüngste Erhebung der Fachzeitschrift 'Computerworld' unter den 500 umsatzstärksten Schweizer ICT-Unternehmen. Zwar ist das weniger als im Vorjahr, als die ICT-Hersteller und -Dienstleister über zehn Prozent zulegen konnten, aber noch immer einiges mehr als im Krisenjahr 2009, als die Top-500-Unternehmen durchschnittlich nur ein bisschen über einem Prozent gewachsen sind.
Unter den zehn umsatzstärksten ICT-Firmen der Schweiz stehen vor allem die Telekom-Firmen als Verlierer da. Zwar konnte sich Swisscom wieder die Poleposition sichern, musste aber einen Rückgang von über 500 Millionen Franken - 4,3 Prozent - hinnehmen. Sunrise und Orange mussten neben den Umsatzeinbussen auch Platzverluste hinnehmen: Sunrise verliert fast zehn Prozent und rutscht von Platz zwei auf Platz vier ab. Orange ist von Platz fünf auf
neun gefallen mit einem Umsatzrückgang von 3,6 Prozent.
Aufsteiger des Jahres ist, wenig überraschend, Apple. Der iPhone-Hersteller
konnte wie 2010 wieder über 50 Prozent zulegen und damit von Rang sechs auf Platz drei vorrücken. IBM hatte dieses Jahr eine neue Wertung und figuriert nun auf Platz fünf. (lvb)