Das zweite Quartal 2012 war für T-Systems durchzogen. Zum einen konnte das Unternehmen zwar das Volumen der Auftragseingäge um 8,2 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro erhöhen. Dabei wird vor allem von zwei Deals gesprochen - einem mit dem britischen Energiekonzern BP und einer mit dem
Schweizer Industriekonzern Georg Fischer. Auf der anderen Seite ist jedoch der Gesamtumsatz im zweiten Quartal im Jahresvergleich um 1,3 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro gesunken. Auch der externe Umsatz ist um 1,5 Prozent gesunken. Als Grund dafür gibt das Unternehmen den anhaltenden Wettbewerbsdruck und den Preiszerfall in der ICT-Branche an. Ähnlich erging es auch dem T-Systems-Konkurrenten
Swisscom IT Services (SITS).
Pierre Klatt, Managing Director T-Systems Schweiz, zieht nach den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres eine positive Bilanz für die Niederlassung: "Unsere Strategie greift, das zeigen die Ergebnisse des ersten Halbjahres. Das Schweizer Team hat mit Georg Fischer einen neuen Kunden gewinnen und
gleichzeitig Verträge mit langjährigen Bestandskunden wie Clariant verlängern können. Auch unsere Tochter Data Migration Consulting verzeichnet zwei erfolgreiche Quartale, unter anderem beauftragte die SBB sie erneut mit dem SAP-Beratungsgeschäft. Mit diesen Erfolgen starten wir zuversichtlich in die kommenden Monate." (lvb)