Valve, der Betrieber der Game-Downloadplattform Steam, hat bekannt gegeben, dass ab dem 5. September nicht mehr nur Games, sondern auch "normale" Software über Steam vertrieben werden sollen. Die Liste soll von Programmen für Kreative bis zu Bürosoftware reichen.
Damit könnte eine neue Konkurrenz für den IT-Retail sowie Online-Softwarehändler entstehen. Steam hat weltweit rund 40 Millionen User.
Noch wurde aber nicht bekannt gegeben, welche Softwareprodukte Valve verkaufen will. Insbesondere ist es unklar, ob es um klassische, etablierte Produkte von Microsoft, Adobe und Co. geht, oder ob Valve eher eine Art App Store für kleinere Softwarehersteller betreiben will.
Bei Gamern ist der Service recht beliebt, da er beispielsweise automatische Updates, das Wechseln zwischen Sprachversionen oder die Benutzung von Games und Spielständen auf verschiedenen Computern erlaubt. Spielehersteller benützen die Plattform auf unterschiedliche Weise. Käufer können Spiele direkt von Steam kaufen und herunterladen, manchmal werden aber auch traditionell im Retail verkaufte Games an Steam angebunden.
Die Plattform sorgt dann für vereinfachte Installation, automatische Updates und ähnliches und bietet einen Kopierschutzmechnismus. Diese Services sollen laut Steam nun auch anderen Softwareherstellern angeboten werden. (hjm)