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Dienstag, 03.04.2012
Paninfo wieder in Schweizer Hand

Die Paninfo-Manager Matthias Keller und Markus Kräher kaufen die Mehrheit von UMB und UMB kauft Paninfo den Österreichern von ACP ab. Der Name Paninfo verschwindet.
 
Seit vier Jahren gehört der Brüttiseller IBM-Partner Paninfo zur österreichischen VAR-Gruppe ACP, doch nun kommt der IT-Dienstleister wieder in Schweizer Hände. Und das geht so: Der langjährige Paninfo-Chef Matthias Keller und Paninfo-Verkaufsleiter Markus Kräher übernehmen die Mehrheit des Chamer IT-Dienstleisters UMB Consulting. Gleichzeitig kauft UMB 100 Prozent der Paninfo-Aktien von ACP.
 
Einer der Hintegründe dieser Operation ist die Nachfolgeregelung für den UMB-Gründer Claude Guggiari, der weiterhin eine Minderheit seiner Firma halten wird und auch den Vorsitz des Verwaltungsrats des neuen Unternehmens übernimmt. Keller übernimmt die Geschäftsleitung und Kräher wird sein Stellvertreter und Verkaufsleiter. Weitere Positionen sollen später definiert werden, so Keller gegenüber inside-channels.ch.
 
Das neue Unternehmen nennt sich ab dem 1. Juli 2012 UMB - der Name Paninfo wird also verschwinden. "Es ist für mich eine Selbstverständlichkeit und ein Zeichen der Hochachtung gegenüber seiner Person, dass der Name UMB weitergeführt wird", begründet Keller die Namenwahl in einer Mitteilung. Immerhin erinnert das neue Firmenlogo weiterhin stark an jenes von Paninfo. Der neue Dienstleister mit Standorten in Brüttisellen, Cham, Frauenfeld, Gerlafingen und Manno wird sich auf Grosskunden und KMU konzentrieren und 104 Personen beschäftigen, wovon 83 von Paninfo kommen. Zu den Hauptpartnern gehören IBM, NetApp, HP, Cisco, Microsoft, VMware, Citrix und Symantec. Der Umsatz wird mit 70 Millionen Franken angegeben.
 
Fischer sah wenig Potenzial in der Schweiz
In einer separaten Mitteilung schreibt der bisherige Paninfo-Besitzer ACP, dass man sich auf die Kernmärkte Österreich und Deutschland konzentrieren wolle. Der Schweizer Urs T. Fischer - früher Chef von Sunrise, Ascom und HP Schweiz und seit drei Jahren an der Spitze der ACP-Gruppe: "Wir sind in der Schweiz vor der Entscheidung gestanden, aggressiv zu akquirieren und zu investieren oder unser Engagement profitabel zu beenden. Mit dem Verkauf unserer Paninfo an die UMB haben wir uns für den zweiten Weg entschieden, da wir in Investitionen in den deutschen Markt langfristig ein grösseres Potenzial sehen." (mim)
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