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Mittwoch, 28.03.2012
Swico ICT Index: Volle Auftragsbücher sorgen für Trendwende

Die ICT-Branche sieht einem Aufschwung entgegen, auch wenn die Wirtschaftskrise nicht spurlos an der Schweiz vorbei geht.
 
Die ICT-Industrie habe die Talsohle durchschritten, heisst es in einer Pressemitteilung des Branchenverbandes Swico. Laut dem Swico ICT Index erreicht das zweite Quartal 2012 mit 101.8 Punkten zum ersten Mal seit vier Quartalen einen Wachstumsaufschwung und erreicht eine positive "Stimmung".
 
Für diese Trendwende seien vorallem die vollen Auftragsbücher in den Segmenten IT-Technology, IT-Services und Software verantwortlich. Im Segment Consulting sind die Veränderungen nur minimal, wiederum mussten die Segmente Consumer Electronics und Imaging, Printing & Finishing trotz insgesamt positiver Branchenaussichten erneut einen Rückgang hinnehmen. Hauptgründe dafür sind einerseits das sinkende Preisniveau andererseits die rückläufigen Auftragseingänge.
 
Faktor globale Wirtschaftskrise
Trotz verbesserter Auftragslage sei laut den befragten ICT-Unternehmen die global schwierige Wirtschaftslage das grössere Problem als der Fachkräftemangel. Daneben sei auch die Wechselkursproblematik aufgrund der tiefen Euro- und Dollarkurse ein Dämpfer, wie die Studie zeigt. KMU sind davon stärker betroffen als Grossbetriebe. Dieser Fakt sorgt für eine schlechte Rentabilität und dies trotz eines positiven Umsatzwachstums.
 
Als globaler Finanzstandort Schweiz geht die aktuelle Wirtschaftskrise nicht spurlos an der Schweizer ICT-Branche vorbei. Die Wechselkursproblematik sowie die negativen Konjunkturaussichten in verschiedenen Ländern können jedoch durch die Branche kaum beeinflusst werden. Alles in allem behauptet sich die ICT-Branche also in einem eher schwierigen Marktumfeld. (hal)
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