ACP ist wieder profitabel.
Das Zürcher Investmentunternehmen Capvis wollte die österreichische IT-Systemhaus-Gruppe ACP eigentlich schon 2009 an die Börse bringen, doch die Finanzkrise machte den Besitzern einen Strich durch die Rechnung. Nun könnte es vielleicht doch noch klappen, wie österreichische Medien berichten. ACP ist das Mutterunternehmen des Schweizer Systemintegrators Paninfo und wird vom Schweizer Urs Fischer geführt. Es ist hierzulande mit drei Niederlassungen präsent.
Nachdem ACP im Geschäftsjahr 2008/2009 in die roten Zahlen geraten war, ist das Unternehmen nun wieder profitabel. Der Umsatz betrug zuletzt 328 Millionen Euro bei einem Gewinn (EBIT) von 2,9 Millionen Euro. Laut ACP-Chef Fischer will das Unternehmen nun wieder expandieren und Stellen schaffen. "Ende 2011 werden wir über 1000 sein", so Fischer gegenüber dem österreichischen 'WirtschaftsBlatt'.
ACP will organisch wachsen, aber eventuell auch durch Übernahmen. "Der Fokus bleibt der deutschsprachige Raum", sagt Fischer. Bis 2012 wolle man "börsenfit" sein. Damit bleibt allerdings offen, wann der
Börsengang genau erfolgen soll. Letztes Jahr ist ACP von einer GmbH in eine AG umgewandelt worden. (mim)